Für die Erreichung der genannten Ziele ist es unentbehrlich, dafür relevante Inhalte zu bearbeiten. Allerdings wird es in der Realität nicht dazu kommen, dass ständig die komplette Inhaltsliste auf der Agenda des Projektmitarbeiters/der Projektmitarbeiterin steht. Zum einen erfolgt die Auswahl der in konkreten Situationen oder in bestimmten Zeitabschnitten zu bearbeitenden Inhalte in Abhängigkeit von den jeweils vorhandenen Anforderungen und Möglichkeiten. Zum anderen können aufgrund der Veränderungen in den Zielgruppen oder deren Lebenswelten andere Inhalte hinzukommen. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand umfasst die Palette der relevanten Inhalte folgende Elemente:
Welche Motive haben die Kinder und Jugendlichen, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen?
z.B.: - fehlende Kenntnis von Angeboten
- mangelnde Attraktivität vorhandener Angebote
- Besetzung von Einrichtungen durch andere Gruppen
- Selbstdarstellung
Welche Freizeitgewohnheiten bzw. –interessen sind bei den Kindern und Jugendlichen existent?
Wie sind die Bedürfnislagen der Kinder und Jugendlichen?
z.B.: - Konflikte
- Akzeptanz, „Angenommen werden“
Bestehen Konflikte in den für die Kinder und Jugendlichen relevanten Systemen, welche?
z.B.: - Paarbeziehung
- Elternhaus
- peer groups
- Schule
Rechtsnormen, Normverletzungen und deren Konsequenzen und Sanktionen
Welche Angebote und Anbieter existieren vor Ort?
z.B.: Freizeitangebote, spezialisierte Beratungsangebote
Wie sind die Interessen und Ansprüche anderer „Interessengruppen“ und Akteure im Gemeinwesen?
z.B.: Bürger, Verwaltung, Eltern, Polizei
Motive und Erscheinungsformen von Delinquenz bzw. Gewalt und Aggression unter den Jugendlichen