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04.09.2009 15:18 Alter: 330 Tage

Der LBS Cup findet erstmals in zwei Staaten gleichzeitig statt

Von: Jörg Schneider

Nach der Sommerpause und der damit verbundenen 7 wöchigen Tourpause sollte das sechste und vorletzte Turnier des LBS Cup 2009 ein ganz Besonderes werden. Nicht nur weil wir internationale Gäste aus Israel, England, Polen, Ukraine und Dänemark dabei hatten – das ist ja inzwischen fast schon Normalität.

Internationales Brückenturnier in Guben und Gubin (Polen) am 29.08.2009

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Sondern insbesondere wegen des einmaligen Charakters eines Brückenturniers. Erstmals fand ein LBS Cup Turnier zur gleichen Zeit in zwei verschiedenen Staaten, nämlich in Polen und in Deutschland statt. Hierzu waren extra jeweils zwei Straßenfußballcourts westlich (in Guben) und östlich (in Gubin) der Neiße aufgebaut. Dazwischen, fast auf der Neiße, befanden sich die Bühne, die Versorgung, die Turnierleitung sowie die Fun- und Relaxzon

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Wie es sich für ein Brückenturnier gehört wurde dann natürlich auch die Eröffnung auf einer Brücke durchgeführt. Und das nicht auf irgendeiner Brücke, sondern auf der Gubener / Gubiner Stadtbrücke. Diese wurde eigens für das Eröffnungsspiel gesperrt. Illustre Gäste wie Dr. Dietmar Woidke, Minister f. ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz; Steffen Reiche, MdB SPD; Andreas Gerlach, HGF LSB Brandenburg; Andreas Kurz, Vors. Brandenburgische Sportjugend; Bartłomiej Bartczak, Bürgermeister Gubin; Klaus-Dieter Hübner, Bürgermeister Guben und Dr. Uwe Krink, LBS Landesbausparkasse Ost AG gaben sich auf der Brücke ein Stelldichein, um gemeinsam mit Jugendlichen aller Teilnehmerländer das Turnier mit einem Eröffnungsspiel zu starten. Dabei tat sich vor allem der Bürgermeister der Stadt Gubin als großes Fußballtalent hervor und führte seine Mannschaft zum Sieg.

Dieser Sieg stellte aber an diesem Tag nur eine Randnotiz dar, denn die eigentlichen Spiele sollten ja noch kommen in denen sich die Jugendlichen sportlich und fair messen konnten.

In den offiziellen Worten zur Eröffnung lobten die Ehrengäste einstimmig die Bedeutung des Straßenfußballturniers als Begegnungsplattform. Bildet doch der Straßenfußball eine Begegnungsplattform für Jugendaustausche mit positiven Auswirkungen über den Sport hinaus an, wie z.B. Förderung der Kommunikation zwischen den Teams oder das Ausüben von niederschwelligem Konfliktmanagement. Zum Abschluss der Eröffnung versuchten sich die Ehrengäste an der Torwand, wobei sich wiederum der Gubiner Bürgermeister als treffsicherster Schütze hervortat.

Pünktlich zum Turnierbeginn wurde dann an allen vier Courts der obligatorische Balleinwurf von Ehrengästen übernommen.

Trotz der natürlich ein wenig von einander entfernten Courts fand das Turnier einen flüssigen Verlauf, so dass gegen 17.30 Uhr das Turnier beendet war. Positivste Überraschung bei den Spielen war dabei die unkomplizierte Kommunikation zwischen den Teams bei den Absprachen der Fair-Play-Regeln vor dem Spiel bzw. bei den Auswertungen danach. Nach dem Turnier gab es, wie schon zum Mittag für alle Teilnehmer ein üppiges Buffet zur Stärkung nach den kräftezehrenden Spielen. Um den Fußballtag komplett zu machen, wurden auf der Hauptbühne die Spiele der Bundesliga in der Sportschau gezeigt.

Direkt am Anschluss an die Fußballübertragung fand dann die Ehrung der siegreichen Teams statt. Die Siegerehrung wurde vorgenommen von Simone Liese, Fachbereich Schulen, Jugend, Sport und Soziales der Stadt Guben sowie dem Projektleiter der Brandenburgischen Sportjugend Uwe Koch. Beide konnten das Team Oczy Wazki aus dem Nachbarland Polen als Turniersieger und das Team Red Star (Cottbus) als Fair Play Sieger auszeichnen.

Nach der Siegerehrung war aber noch lange nicht Schluss. Alle Teilnehmer aus allen Ländern hatten noch die Möglichkeit den Abend in gelöster und entspannter Atmosphäre zu tanzbarer Musik des DJs ausklingen zu lassen. Um 22 Uhr musste dann jedoch auch die Abschlussfeier beendet werden, da es für die internationalen Teilnehmer am nächsten Morgen schon zeitig weiterging. Diese reisten gemeinsam mit deutschen Jugendlichen am nächsten Tag weiter nach Wielun (Polen). Dort fand am Weltfriedenstag, dem 1. September ein Straßenfußballturnier mit einheimischen polnischen Jugendlichen, sowie ein Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz statt.


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