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Appel wörtlich: „Die Lübbener Boxer haben etwas Beispielgebendes auf die Beine gestellt. Die im gemeinsamen Sport erworbenen Kontakte und Kompetenzen werden sich für die jungen Menschen als Türöffner im Berufsleben erweisen. Das ist für Menschen, die zu uns gezogen sind, besonders wichtig. Für sie entstehen neue Perspektiven für ein Leben in Brandenburg.“ Der Staatssekretär äußerte sich überzeugt, dass Zuwanderung und Integration gerade auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels immer wichtiger für ein funktionierendes gesellschaftliches Zusammenleben sein werden. Dies gelte insbesondere für viele Wirtschaftsbereiche, die gut ausgebildete junge Menschen als Fachkräfte suchen.
Beim Boxring 08 Lübben trainieren zurzeit rund 20 Kinder, davon stammt die Hälfte aus Spätaussiedlerfamilien. Am Training, bei dem zunächst körperliche Fitness und Kondition im Vordergrund stehen, ehe es ans eigentliche Boxen geht, nehmen auch Mädchen teil. Durch Kooperationen, so mit der 1. Grundschule Lübben, der Caritas und dem örtlichen Reha-Zentrum ist der Verein bestrebt, die Arbeit des Boxvereins bekanntzumachen und attraktive Trainingsbedingungen und Sportstätten anzubieten.
Appel dankte den ausschließlich ehrenamtlich Tätigen des Vereins für ihr Engagement. Er appellierte zugleich an andere Sportvereine, sich aktiv in die Integration von Zuwanderern einzubringen.
Die Staatskanzlei stellt im Rahmen der Ideenbörse „Marktplatz der Möglichkeiten“ in monatlichen Abständen demografische „Best-Practice-Projekte“ auf der Internetseite www.demografie.brandenburg.de vor. Ziel ist es, gelungene Projekte bekanntzumachen und zur Nachahmung anzuregen.