Die Reise Nach Holland begann am Hauptbahnhof in Berlin, wo ich die Gruppe aus Eberswalde kennenlernen durfte. Wir hatten eine sehr entspannte Reise und kamen nachmittags in Nijmegen an, wo wir schon erwartet wurden. In unserer Unterkunft, dem sich am Rand der Stadt befindenden Campingzentrum mit Hütten, angekommen, konnte es schon mit dem Kennenlernen der anderen Gruppen aus Ungarn, Österreich, den Niederlanden und der Türkei losgehen. Kleine Kennenlernspiele halfen uns dabei. Am nächsten Tag konnten wir uns noch weiter kennen lernen, da wir den Vormittag wieder mit Kennenlernspielen füllten. Nach dem Mittagessen ging es dann auch mit dem eigentlichen Thema des Austausches los, dem Straßenfußball. Ich stellte das Projekt, den Gedanken des Spiels und die Regeln vor, danach konnten wir auch schon mit dem spielen beginnen. Wir machten ein kleines Turnier in unserer Gruppe, welches am Donnerstag mit dem Finale im Sportverein DVE Trajanus endete. Nach dem Abendbrot hatte jedes Land die Möglichkeit sich etwas vorzustellen. Jede Gruppe brachte etwas Traditionelles zu essen mit, zeigte Bilder, Videos, führte Tänze vor. So konnten alle Teilnehmer etwas aus der anderen Kultur kennenlernen. Die Workshops über Teambildung, Konfliktmanagement, Anti-Diskriminierung und Zukunft des Straßenfußballs in Europa kamen bei den Jugendlichen auch sehr gut an, was man an der aktiven Teilnahme in Diskussionen bemerkte. Natürlich durfte das Besichtigen der Stadt Nijmegen nicht fehlen. Um diesen Besuch für die Jugendlichen etwas interessanter zu machen, gestalteten wir ihn als eine Rallye durch die Stadt, in welcher die Teilnehmer Fragen beantworten durften und somit auch wissenswerte Fakten über Nijmegen und Holland herausfanden. Großes Highlight war auch der Kletterkurs in dem sich vor Ort befindenden Hochseilgarten und an der Kletterwand, wo jeder auch seine Fitness und Teamfähigkeit unter Beweis stellen konnte. Am Samstag stand dann auch das öffentliche Turnier auf dem Plan. Mit insgesamt 8 Mannschaften, welche vor Allem kleine Spieler mit ca. 8-14 Jahren beinhalteten, war das Turnier auch schnell zu Ende. Nach einer Siegerehrung hatten alle Teilnehmer des Austausches die Möglichkeit das Festival in Nijmegen zu besuchen, bevor alle dann am nächsten Morgen abreisten.
Alex Fröse