Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU) regte an, dass die ausgezeichneten Projekte auch andernorts nachgeahmt und umgesetzt werden sollten, da bürgerschaftliches Engagement ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Integration sei.
Beim Sieger, Jugend-, Freizeit- & Kunst-Club Celler Land, haben 25 jugendliche Migrantinnen und Migranten gemeinsam mit Einheimischen einen Jugendclub gegründet, ein verfallenes Gebäude saniert und bieten nun ein vielfältiges Programm an.
Den zweiten Platz belegte das Zentrum für Integration und Migration in Erfurt. Dritter wurde die Aktionsgemeinschaft Friedenswoche Minden e.V..
Einen Anerkennungspreis erhielt Svetlana Paschenko aus Kassel für die erfolgreiche Arbeit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland. Außerdem wurden ausgezeichnet: Das Projekt "Kulturbrücke" des exilio e.V. aus Lindau (Bildungs- und Begegnungszentrum), die Bürgerstiftung Ratzeburg (Stiftung) für ihre schulübergreifende Projektwoche, der Fanladen St. Pauli für den „Kiezkick – Fußball der Kulturen" (Sport) und die Metro AG für das Projekt „Newin" (Unternehmen).
Der Integrationsverein Perspektive e.V. aus Oranienburg konnte leider keinen der vorderen Plätze belegen, wurde aber noch als Landessieger des Landes Brandenburg vom Vorsitzenden der Stiftung Prof. Dr. Thomas Olk beglückwünscht.