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Wer ich bin! 

Ich bin Jessica Berger und bin 16 Jahre alt. Ich wohne in Templin, dass liegt im Land Brandenburg. Im Straßenfußball habe ich die Aufgaben eines Teamers, was mir sehr viel Spaß macht. Beim Straßenfußball bin ich mittlerweile ca. seid 3 Jahren dabei. 

Wie ich zum Straßenfußball gekommen bin! 

Vor ca. 3 Jahren waren einige Freunde von mir beim Straßenfußball und haben mich öfters gefragt, ob ich denn Lust hätte, mal bei einem Turnier vorbei zuschauen. Da ich nicht wusste was Straßenfußball ist und wie es abläuft, war ich sehr neugierig und bin zu einem Turnier in der Gymnasium Halle gegangen. Dort habe ich es mir angeschaut und war auf Anhieb begeistert. Ab da an wollte ich auch beim Straßenfußball  als Teamer mitwirken. Ich habe einige Freunde die bereits bei diesem Projekt dabei waren gefragt, wie es dazu kam, dass sie Teamer wurden. Als sie es mir sagten, wusste ich nicht so recht, wie ich es machen sollte. Dann später, wurde ich zu einer Teamersitzung eingeladen und habe mir alles angehört. Dort habe ich auch erfahren was ein Teamer ist und was zu seinen Aufgaben gehört. Dann kam mein erster Versuch in der Praxis aber zum Glück mit einem anderen Teamer, der mich tatkräftig unterstützte falls ich Hilfe brauchte. Mir machte und macht es immer noch sehr viele Spaß bei einem Turnier zu teamen. So bin ich zum Straßenfußball gekommen. 

Was sind meine Aufgaben als Teamer! 

Als Teamer beobachtet man in erster Linie das Spiel. Ein Teamer ist nicht mit einem Schiedsrichter zu vergleichen, denn im Gegensatz zum Schiedsrichter greift der Teamer im Spiel nicht ein. Wenn dann nur im äußersten Falle und das ist nur dann, wenn die Spieler keinen Ausweg aus einer Diskussion mehr finden oder nicht mehr weiter wissen, zum Beispiel bei den Regeln. Ein Teamer begleitet die Spieler der Teams durchs ganze Spiel. Als allererstes geht er mit den Spielern in die Dialogzone, die vorher von den Teamern oder vom Turnierleiter ausgemacht wird. Dort bespricht er mit ihnen die Fair-Play-Regeln, wie viele aufs Spielfeld gehen, sowie die Zusatzregel. Eine Zusatzregel muss von allen Spielern nach jedem Tor gemacht werden, egal von welchem Team das Tor gemacht wurde. Als Zusatzregel gilt zum Beispiel: klatschen, hackenklacken, Laola-Welle oder auch irgendetwas rufen. Natürlich gibt es noch viel mehr Zusatzregeln. Diese Regel soll den Zusammenhalt zwischen Spieler und auch des Teamers stärken. Wenn dies alles abgesprochen wurde, gehen die Spieler aufs Feld und der Teamer geht an den äußeren Rand des Spielfeldes um das Spiel zu beobachten. Während des Spieles zählt er die gefallenen Tore und schaut, ob das Spiel fair verläuft. Wenn die vorher vorgegebene Zeit abgelaufen ist, geht der Teamer gemeinsam mit den Spielern beider Teams zurück in die Dialogzone um dort die Auswertung zu machen. Er sagt den Spielern wie viele Tore die Teams gemacht haben und fragt dann ob sie das Spiel fair fanden. Wenn alles besprochen wurde, zählt der Teamer die Punkte zusammen und verkündet das Ergebnis. Danach ist die Auswertung in der Regel zu Ende außer es müssen noch Probleme geklärt werden, die die Spieler alleine nicht klären können. Wenn dies geregelt ist, bringt der Teamer den Spielbogen zur Turnierleitung und kann sich danach aufs nächste Spiel vorbereiten. 

Was mir gefällt am Straßenfußball und was es für mich bedeutet! 

Mir gefällt am Straßenfußball, dass man viele neue Leute kennen lernt und Freundschaften schließen kann. Durch Straßenfußball habe ich gelernt, mehr Selbstbewusstsein zu haben und auch mehr Verantwortung zu tragen. Wenn man es schafft, kann man mit Straßenfußball um die ganze Welt kommen. Man kann auch sozial schwächeren Familien mit Kindern eine Beschäftigung geben und die Möglichkeit neue Freunde zu finden. Straßenfußball hat einfach einen großen Faktor in meinem Leben eingenommen, da es auf Turnieren einfach immer lustig her geht und man trotzdem viel lernt. Man lernt zum Beispiel respektvoll mit anderen umzugehen. Das man auch Menschen mit anderer Hautfarbe, anderen Alters, andere Herkunft oder auch männlich oder weiblich einfach toleriert. Die Spieler zeigen Kampfgeist und Zusammenhalt und so etwas zu sehen und mitzuerleben ist einfach toll für mich. Diese begeisterten Spieler zu sehen und mitzuerleben bedeutet viel für mich. Denn all das gefällt mir am Straßenfußball und deswegen bin ich gerne Teamer und möchte es auch noch sehr lange sein.