Der LBS Cup in Templin war wieder ein Glanzstück. Nicht nur weil das Wetter glänzend war, sondern auch weil an dieses LBS Cup Turnier eines der Besten in der 6-jährigen Geschichte des LBS Cups darstellt.
War um 13.00 Uhr dem Templiner Marktplatz noch nichts anzusehen, hatte er sich bereits zwei Stunden später in einen Sportplatz verwandelt.
Viele Helfer sind dabei jedesmal im Einsatz um die vier Spielfelder, Musikanlage, Turnierleitung, Anmeldung, Tischkicker, Karacho Tacho, Torwand, Bad Liebenwerda- Wasserstand sowie die vielen Fahnen, Banner und Schilder aufzubauen.
In Templin sind natürlich neben den obligatorischen Mitarbeitern der Brandenburgischen Sportjugend insbesondere die Jugendlichen des dort ansässigen Straßenfußballstandortes im Einsatz. Sie hatten bereits im Vorfeld des LBS Cups drei kleinere Straßenfußballturniere im Kreis organisiert. Bei `ihrem´ Turnier im Zentrum Templins arbeiteten sie aber selbstverständlich auch als Teamer, Moderator und Organisatoren mit.
Nach insgesamt 4 Stunden Vorbereitungszeit inkl. der Anmeldungsannahme konnte es endlich losgehen. Mit einem zünftigen Fanfarensignal durch drei Jungen des Fanfarenzug Templin wurde die Eröffnung eingeläutet.
Als Gäste zur Eröffnung konnten Markus Meckel, Bundestagsabgeordneter SPD; Uwe Schwenke, Vorstandsmitglied Brandenburgische Sportjugend; Marina Schulz, Vorstandsvorsitzende KSJ Uckermark; Sylvia Konang, Geschäftsführerin KSJ Uckermark; Ulrich Schoeneich, Bürgermeister Templin; Markus Fiebelkorn, Sparkasse Uckermark; Hartwig Winands, Geschäftsführer Verkehrsbetriebe sowie Klaus Bubel, Geschäftsführer Stadtmarketing Templin begrüßt werden.
Nach Begrüßungsworten durch Markus Meckel, Marina Schulz und Ulrich Schoeneich wurde der würde Rahmen gleich noch für zwei Auszeichnungen genutzt: Karola Wiedenhaupt wurde durch Uwe Schwenke, Vorstandsmitglied der Brandenburgischen Sportjugend mit der Ehrengabe der BSJ für Ihre ehrenamtliche Arbeit im Straßenfußballstandort Templin geehrt und Markus Penke wurde von der Kreissportjugend Uckermark ehrenamtliches Engagement im Sport geehrt.
Abschließend heizten die Cheerleader der Villa Templin den Straßenfußballerinnen und Straßenfußballern sowie den weiteren Gästen des Frühlingsfestes richtig ein und boten einen Vorgeschmack auf einen weiteren Programmbeitrag der Villa Templin zu späterer Stunde.
Nun war aber genug der Vorrede und alle brannten bereits darauf endlich selbst aktiv zu werden. Wie immer führte der erste Weg zum Wagen der Turnierleitung. Diese hatte die Zeit der Eröffnung genutzt und den Turnierplan erstellt. Auf zwei großen Aufstellwänden waren alle Ansetzungen der Vorrunden aufgelistet. In 18 Spielrunden auf 4 Courts wurden die Qualifikanten für die Zwischenrunde gesucht.
Das das einige Zeit dauert ist klar. Zumal vor und nach jedem Spiel beide Teams beim Teamer zusammenkommen. Vor dem Spiel werden gemeinsam die Fair-Play Regeln ausgehandelt. Nach dem Spiel wird wieder gemeinsam ausgewertet und somit ergeben sich die Fair Punkte die zusätzlich zu den Spielpunkten vergeben werden.
Viele nutzten wieder das reichhaltige Rahmenprogramm, um sich die Zeit zwischen den Spielen zu vertreiben. Ein Tischkickerturnier, Torwandschießen, Karacho Tacho und ein Jonglierwettbewerb luden zum mitmachen ein.
Mit einsetzender Dunkelheit brauchte das Turnier natürlich nicht abgebrochen zu werden. Die freundlichen Kollegen vom THW sorgten wie immer für eine sehr gute Ausstrahlung der Court und somit für tolle Flutlichtathmophäre auf den Courts.
Zu dieser Stunde hatten dann auch die Hip Hopper der Band "PVR" der Villa Templin ihren bereits angekündigten Auftritt.
Nach einer feierlichen Siegerehrung für die besten Teams des Abends sowie der Prämierung der Rahmenwettbewerbe (siehe auch ERGEBNISSE) und der Übergabe der Wildcards für das Finale im Tropical Islands konnten die Teilnehmer wieder die Heimreise antreten.
Für das Team um Sven Springborn ging die Arbeit noch mal so richtig los. Denn was aufgebaut wird muss auch wieder abgebaut werden. Doch schon nach 90 Minuten hatte das eingespielte Team den Platz wieder in den Ursprungszustand zurückversetzt und konnte so ebenfalls die Heimreise antreten.
Bis Neuruppin! 23. Mai 2008